Ein Ort für Frauen, die sich weiterentwickeln und dynamisch stärken wollen.

28. Dezember 2021 

Ein Gastbeitrag für das Uschiversum von Henriette Frädrich.


Na, welche Uschi und welcher Otto kennt diese Gedanken auch: Das ist mir alles zu viel! Ich lebe wie im Hamsterrad! Jetzt hatte ich mal Zeit für mich und hab sie nicht sinnvoll genutzt!

Leben wir nicht alle ständig im Zwiespalt? Zwischen „Ich müsste mich mehr bewegen.“ und „Aber man will ja auch einfach mal faul die Füße hochlegen und Trash-TV schauen.“ist vor allem für eines viel Platz: Negative Vibes. Und davon haben wir täglich mehr als genug. Und die tun uns nicht gut. Das wissen wir. Also, was tun?

DETOX! 

Erst ein neues Trendwort, dann so gehypt, dass es fast ein Unwort wurde. Aber Wort hin oder her - es ist ja schon was dran. Wir müssen genauer hinschauen und aussortieren. Mittlerweile nennen wir es Minimalismus. Und es ist erwiesen, dass uns das gut tut. Weniger ist mehr. Einmal „Marie Kondo“ querfeldein, bitte!

Und wir haben genug Bereiche, bei denen es sich lohnt, immer mal wieder hinzuschauen und zu entgiften: Ernährung, Medienkonsum, Kosmetik, Bewegung, Gesundheit, Kontakte im Telefonbuch, Outlook, Insta oder FB!

Daneben gibt es aber auch noch viele Bereiche, die uns zu dem Thema vielleicht im ersten Moment gar nicht einfallen, die aber mindestens genauso wichtig sind. Zum Beispiel:


  1. Perfektionismus!
    Wenn Du alles perfekt machen willst, wird es dir nur selten gelingen, zufrieden zu sein. Das frustriert und deine Motivation schwindet.


  2. Negative Glaubenssätze
    Die Gespräche, die wir mit uns selbst führen, haben einen größeren Einfluss auf uns, als wir vielleicht denken. Versuche, deine Selbstgespräche möglichst „sauber“ zu halten, damit du dir nicht selbst im Weg stehst.


  3. Die Vergangenheit!
    Die Vergangenheit ist vergangen. Du kannst sie betrachten, um aus ihr zu lernen und dich an die schönen Momente zu erinnern. ABER: Hänge nicht in der Vergangenheit fest. Schaue nach vorne und lasse neue Dinge in dein Leben einziehen.


  4. Schuldgefühle!
    Jeder von uns hat Situationen, an die wir uns nicht gerne erinnern. Situationen, in denen wir etwas „falsch“ gemacht haben. Heute kannst du daran nichts mehr ändern. Also lasse die Situationen los, wenn du freier leben möchtest. Fokussiere dich auf das HEUTE und das MORGEN und versuche, es besser zu machen.


  5. Ungefragte Ratschläge!
    Viele Dinge, die andere dir ungefragt mit auf den Weg geben, sind nicht unbedingt hilfreich für dich und dein Leben. Also höre zu und sortiere aus. Nimm das, was für dich nützlich ist und frage Menschen, deren Meinung dir auch wichtig ist.


  6. Digitaler Überfluss!
    Lege dein Handy mal bewusst für einige Zeit weg und betreibe digitales Detoxing. Lasse mal Smartphone, Internet & Co. außen vor und beschäftige dich mit analogen Gegenständen, zum Beispiel einem Buch.


  7. Menschen, die Dir nicht guttun!
    Nicht alle Menschen in deinem Umfeld wollen nur dein Bestes. Identifiziere diese Menschen, minimiere den Kontakt oder verzichte darauf. Konzentriere dich lieber auf die Menschen, die dir wichtig sind und dir guttun.


Wie glücklich und erfolgreich wir sind, hängt auch damit zusammen, was uns in unserem Leben umgibt. Also Ärmel hochkrempeln und los geht’s:

Wo in deinem Leben ist es mal wieder an der Zeit, so richtig zu entmüllen und zu entgiften?



Über die Autorin

Tosin A. David

Anstifterin zum Mut
Mentorin für Erfolgskonzepte
Autorin. Speakerin. Coach.